Interessengemeinschaft

Pro Kultur Kanton Zürich nimmt seine Arbeit auf

Über 300 Institutionen, Betriebe und Privatpersonen aller Kultursparten aus dem Kanton Zürich haben sich zur Interessengemeinschaft "Pro Kultur Kanton Zürich" zusammengeschlossen. (Symbolbild)

Über 300 Institutionen, Betriebe und Privatpersonen aller Kultursparten aus dem Kanton Zürich haben sich zur Interessengemeinschaft "Pro Kultur Kanton Zürich" zusammengeschlossen. (Symbolbild)

Über 300 Institutionen, Betriebe und Privatpersonen aller Kultursparten aus dem Kanton Zürich haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, weil die kantonale Kulturförderung ab 2022 nicht mehr gesichert ist.

Weil die Kulturförderbeiträge aus dem Lotteriefonds bis 2021 befristet sind, ist die weitere Finanzierung derzeit unklar. Derzeit ist der Kanton Zürich daran ein neues Gesetz und eine Verordnung über die Verteilung der Lotteriegelder zu erlassen. Bis 2015 wurden die Kulturfördergelder im ordentlichen Budget des Kantons geführt. 

Deshalb haben sich über 300 Institutionen, Betriebe und Privatpersonen aller Kultursparten aus dem Kanton Zürich zur Interessengemeinschaft "Pro Kultur Kanton Zürich" zusammengeschlossen. Sie setzen sich für den Erhalt und Ausbau der Kulturförderbeiträge durch den Kanton ein.

Die Initianten  –  Intendantin und Regisseurin Barabara Weber, SP-Kantonsrätin Eva-Maria Würth und Alt-Kantonsrat Hans Läubli (Grüne) – befürchten bei drohenden Kürzungen Grabenkämpfe innerhalb der Kultursparten: "Es ist deshalb an der Zeit, dass sich grosse und kleine Kulturveranstaltende, Kulturvermittelnde sowie Künstlerinnen und Künstler für ihre gemeinsamen Interessen einsetzen, anstatt sich bei drohenden Kürzungen des Kulturbudgets gegenseitig das Wasser abzugraben", wird Würth in einer Mitteilung der Interessengemeinschaft zitiert. Läubli appelliert an die Verantwortung des Kantons, da Kultur die Gemeinschaft fördere und deshalb in der Stadt wie auch den Gemeinden stattfinden können müsse. (GIU)

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