Zürich

Transaktion per Ende Juni: Weshalb sich die ZKB von der Swisscanto BVG-Verwaltungsgeschäft trennt

Zürcher Kantonalbank ist dank Swisscanto gewachsen. Nun Trennt sich die ZKB von der von Swisscanto BVG-Verwaltungsgeschäft. (Symbolbild)

Zürcher Kantonalbank ist dank Swisscanto gewachsen. Nun Trennt sich die ZKB von der von Swisscanto BVG-Verwaltungsgeschäft. (Symbolbild)

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) verkauft Swisscanto BVG-Verwaltungsgeschäft an PFS Pension Fund Services Zürich. Die Mitarbeitenden werden von PFS übernommen.

Die Zürcher Kantonalbank verkauft das BVG-Verwaltungsgeschäft der Swisscanto Vorsorge AG (SVAG) an die PFS Pension Fund Services. Gleichzeitig beteiligt sich die ZBK mit 20 Prozent an der Käuferin, wie es in einer Mitteilung am Dienstag heisst. Die Transaktion soll per Ende Juni 2020 abgeschlossen werden.

Zu den finanziellen Details werden keine Angaben gemacht. Mit der Transaktion entstehe einer der grössten Anbieter im Bereich Pensionskassenmanagement in der Schweiz, schreibt die ZKB weiter.

Dieser Bereich sei in einem konsolidierenden Markt im Umbruch und in der Zukunft würden die Grösse und damit Skaleneffekte eine grosse Rolle spielen. Zu den Kunden des Geschäfts zählen den Angaben zufolge 60 Vorsorgeeinrichtungen mit über 65'000 Destinatären. Das dazugehörige Vorsorgevermögen belaufe sich auf rund 15 Milliarden Franken.

Keine Kündigungen

Sämtliche 35 Mitarbeitende des BVG-Verwaltungsgeschäfts sollen laut Mitteilung von PFS übernommen werden. Der bisherige Geschäftsführer der SVAG, Reto Siegrist, tritt in die Geschäftsleitung der PFS ein. Nicht Teil der Transaktion ist der Bereich der SVAG, der Dienstleistungen für Vorsorgestiftungen der Säule 3a und Freizügigkeitsstiftungen erbringt.

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