Der Sulzer-Generaldirektor schaffte 1995 als Quereinsteiger den Sprung in die Politik - motiviert für das politische Engagement durch das Volks-Nein zum EWR-Beitritt, den er selbst befürwortet hatte. Wirtschafts- und finanzpolitische Themen waren die Schwerpunkte seiner nationalrätlichen Tätigkeit. Im nationalen Scheinwerferlicht stand der er als Präsident der Finanzdelegation nach der Krise der Swissair, als es um die Bundeshilfe für die Swiss ging.

Beim Maschinen- und Technologiekonzern Sulzer war Müller bereits 1965 als Doktorand und Programmierer eingestiegen. Später wurde er Finanzchef, Generaldirektor und Konzernleitungsmitlied. Schliesslich amtete er als Verwaltungsrat. 2001 kündigte er seinen Rückzug aus dem Unternehmen an. Müller engagierte sich später als Wortführer gegen eine Machtübernahme durch den russischen Investor Viktor Vekselberg beim Konzern.