Zwischenruf
Ein Prosit den Werbe-Künstlern

Basel Tattoo meldet: «Am Basel Tattoo trinkt man wieder Basler Bier!». Ein Grund zur Freude, oder ... ?

Nicolas Drechsler
Nicolas Drechsler
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Handschlag auf die neue, gute Partnerschaft - von links: Claude Blatter (Sponsoring Manager Feldschlösschen), Markus Furrer (Verkaufsdirektor Feldschlösschen), Erik Julliard (Produzent und CEO Basel Tattoo) und Martin Käslin (Regionaler Verkaufsleiter Feldschlösschen).

Handschlag auf die neue, gute Partnerschaft - von links: Claude Blatter (Sponsoring Manager Feldschlösschen), Markus Furrer (Verkaufsdirektor Feldschlösschen), Erik Julliard (Produzent und CEO Basel Tattoo) und Martin Käslin (Regionaler Verkaufsleiter Feldschlösschen).

www.baseltattoo.ch

Das Leiden

Was haben wir gedarbt an den Basel Tattoos der letzten Jahre. Wir mussten Bier trinken, das war alles, aber es war nicht von hier. Holländische Brausamkeiten kühlten die durstigen Kehlen mit ihrer gerstigen Garstigkeit nur ungenügend. Darum freuten wir uns wie die kleinen Kinder an Weihnachten, als uns ein Mail des Basel Tattoo erreichte. Mit dem vielversprechenden Titel: «Am Basel Tattoo trinkt man wieder Basler Bier!»

Die frohe Botschaft

Und in der Tat, da sehen wir ein Bild des Tattoo-Königs Erik Julliard, umringt von fröhlich strahlenden Bier-Managern, mit einer Kiste Bier in der Hand. So einig ist man sich, dass einer der Freunde des hiesigen Hopfentees sogar eines von Eriks alten Schottenkaro-Sakkos Marke McAugenkrebs tragen darf.

Die Apokalypse

Doch wer ist es nun, der uns in Zukunft den Gerstensaft aus heimischen Braukesseln kredenzt? Diese Cervisia Basiliensis, dieses herausragende Lokalprodukt? Ueli-Bier? Volta-Bräu? Unser Bier? Nein. Das Basler Bier ist kein edler Saft vom Rheinknie, sondern – Feldschlösschen. Bei allem Regionalgefühl, liebe Werbemenschen. Rheinfelden ist vieles. Aber es ist nicht Basel.

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