Persönlich
Zumindest hat Donald Trump einen neuen Job geschaffen

Was das Team der amerikanischen Comedy-Sendung «Saturday Night Live» derzeit leistet, ist hervorragend.

Dimitri Hofer
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Alec Baldwin als Donald Trump in der "Saturday Night Live Show". (Screenshot)

Alec Baldwin als Donald Trump in der "Saturday Night Live Show". (Screenshot)

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In Zeiten, in denen die Realität nur sehr schwer auszuhalten ist, flüchte ich mich gerne in die Welt der Satire. Dank der amerikanischen Comedy-Show «Saturday Night Live» kann ich die Geschehnisse in den Vereinigten Staaten ein wenig besser ertragen.

Was das Team des Kultformats, das seit den Siebzigerjahren konstant läuft, derzeit leistet, ist hervorragend. Während Donald Trump fast täglich zu Tiefflügen ansetzt, erlebt die Sendung ein Hoch. Die am späteren Samstagabend ausgestrahlte Show erreicht Einschaltquoten wie schon lange nicht mehr. Es scheint so, dass die Komikerinnen und Komiker angesichts der veränderten politischen Verhältnisse aufblühen.

In den wenige Minuten dauernden Sketches persiflieren sie das gesamte Gruselkabinett des neuen US-Präsidenten. Sean Spicer, Pressesprecher des Weissen Hauses, wird als kaugummisüchtiger Alleshasser dargestellt. Kellyanne Conway, Beraterin von Donald Trump, als mediengeiles Wrack, das für den Erfolg über Leichen geht. Der rechtskonservative Strippenzieher Steve Bannon hat gar keine menschlichen Züge mehr. Als Tod gibt er Anweisungen, was als Nächstes zu tun sei.

Dem Ganzen die Krone setzt Alec Baldwin auf, der seit Monaten als Trump-Imitator brilliert. Der 58-Jährige versprach kürzlich, erst mit seinen Parodien aufzuhören, wenn der Präsident seine Steuererklärung veröffentliche. Baldwin wird uns noch lange als blonde Witzfigur erhalten bleiben.

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