Erpressungsaffäre
Fall Berset: GPK wollen weitere Abklärungen durchführen

Die GPK hat weitere Abklärungen zu Vorwürfen gegen Bundesrat Alain Berset beschlossen. Untersucht wird auch, ob Berset Bundesmittel missbraucht hat.

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Affäre noch nicht ausgestanden: Die Kommissionen wollen genau wissen, ob Alain Berset Bundesmittel missbräuchlich eingesetzt hat.

Affäre noch nicht ausgestanden: Die Kommissionen wollen genau wissen, ob Alain Berset Bundesmittel missbräuchlich eingesetzt hat.

Keystone

Die Geschäftsprüfungskommissionen der eidgenössischen Räte (GPK) haben weitere Abklärungen in der Affäre um einen Erpressungsversuch gegen Bundesrat Alain Berset in Auftrag gegeben. Dies gab deren Sekretariat am Montag bekannt. Die Kommissionen beschäftigen sich bereits mit der Rechtmässigkeit eines Strafverfahrens gegen die Frau, die den Innenminister 2019 erpresst haben soll.

Nun werde auch überprüft, ob der Einsatz der Sondereinheit «Tigris» der Bundeskriminalpolizei verhältnismässig gewesen sei. Auch soll Vorwürfen nachgegangen werden, wonach Bersets Einsatz von Bundesmitteln missbräuchlich gewesen sei. Berset wird unter anderem vorgeworfen, eine Staatslimousine für amouröse Treffen verwendet zu haben. (wap)

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