Fifa-Affäre
Zwei ehemalige Staatsanwälte sollen gegen Michael Lauber ermitteln

Aus eins mach zwei: Gleich ein Duo an ausserordentlichen Bundesanwälten soll das Verfahren gegen Michael Lauber übernehmen.

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Michael Lauber ist über nicht protokollierte Geheimtreffen gestolpert.

Michael Lauber ist über nicht protokollierte Geheimtreffen gestolpert.

Keystone

Nachdem der ausserordentlichen Bundesanwalt Stefan Keller sein Amt in der Affäre um den ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber und Fifa-Präsident Gianni Infantino niedergelegt hat, sollen nun gleich zwei ausserordentliche Bundesanwälte übernehmen. Wie die Gerichtskommission am Mittwoch mitteilt, sollen die Untersuchungen nun von Ulrich Weder und Hans Maurer geleitet werden. Beides sind ehemalige kantonale Staatsanwälte und sie seien mit dem Fall vertraut, wie es in der Mitteilung heisst.

Infantino hatte Keller Befangenheit vorgeworfen und bekam Recht von der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichtes. Keller hatte zu offensiv über das laufende Verfahren gegen die Fifa-Boss informiert. Bei den Ermittlungen geht es um nicht protokollierte Geheimtreffen zwischen Infantino und Lauber. Weder und Maurer «sollen nun die Strafuntersuchung gegen den ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber und andere Personen fortführen», wie es in der Mitteilung heisst. Die Vereinigte Bundesversammlung muss die beiden Kandidaten noch bestätigen. (mg)

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