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Neues Volksbegehren: Junge Grüne sagen Umweltkrisen den Kampf an

Die Verschmutzung von Gewässer, Luft und Boden muss ein Ende haben. Auch darf die Artenvielfalt nicht mehr zerstört werden. Das fordert die Jungpartei mit einer neuen Volksinitiative.

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Die Jungen Grünen wollen mit ihrer Initiative an der Klimadebatte anknüpfen. (Symbolbild)

Die Jungen Grünen wollen mit ihrer Initiative an der Klimadebatte anknüpfen. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Nach der Offroader-, der Zersiedelungs- und der Kriegsgeschäfte-Initiative soll nun die vierte nationale Volksinitiative der Jungen Grünen lanciert werden. An ihrer Jahresversammlung hat die Partei nun entschieden, welche das sein soll. Die Mitglieder sprachen sich am Samstag für eine Initiative aus, welche die «natürlichen Grenzen der Erde und damit unsere Lebensgrundlagen schützen» will. Damit knüpfe die Partei an die Klimadebatte an, begründet sie ihren Entscheid in einer Mitteilung.

«Das Dogma des uneingeschränkten materiellen Wirtschaftswachstums muss überwunden und neue Wege des Zusammenlebens für alle Menschen gefunden werden», fordert die Partei. Erreicht werden soll das Ziel durch Massnahmen in der Schweiz und internationale Zusammenarbeit. Über den definitiven Inhalt der Initiative werden die Jungen Grünen im April befinden.

Zur Auswahl standen zwei weitere Vorschläge: Eine Initiative zur Ausweitung des Stimmrechts auf 16-Jährige und Ausländer, sowie eine Initiative für einen klimafreundlichen Finanzplatz. Letztere Idee ist aber noch nicht vom Tisch. Mit verschiedenen Akteuren liefen Gespräche, ein solches Volksbegehren in einer breiten Allianz zu lancieren, schreibt die Jungpartei.