klimapolitik
«Erwarte, dass sich interne Gegner zurückhalten»: Petra Gössi für CO2-Gesetz

Parteipräsidentin Petra Gössi will mit der FDP für das neue CO2-Gesetz kämpfen. Von den prominenten parteiinternen Gegnern erwarte sie Zurückhaltung, sagt sie nun.

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Er dagegen, sie dafür: Christian Wasserfallen und seine Parteipräsidentin Petra Gössi sind beim CO2-Gesetz Kontrahenten. (Archivbild)

Er dagegen, sie dafür: Christian Wasserfallen und seine Parteipräsidentin Petra Gössi sind beim CO2-Gesetz Kontrahenten. (Archivbild)

Keystone

(wap) Mit dem Ja der Delegiertenversammlung zum neuen CO2-Gesetz sei die parteiinterne Auseinandersetzung entschieden, sagt FDP-Präsidentin Petra Gössi in einem am Montag im «Blick» veröffentlichten Interview. Hintergrund ist das Referendum gegen das neue Gesetz, für das unter anderem der Gewerbeverband unter dem Präsidium des Freisinnigen Hans-Ulrich Bigler Unterschriften sammelt. Ein weiterer prominenter Gegner des Gesetzes ist FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen.

«Ich erwarte, dass sich die parteiinternen Gegner nun im Abstimmungskampf zurückhalten», erklärt Gössi nun im Interview. Sie sieht im CO2-Gesetz, das unter anderem verbindliche Ziele im Gebäudebereich, bei Neuwagen oder bei der CO2-Abgabe sowie eine Flugticketabgabe von 30 bis 120 Franken vorsieht, Chancen für Gewerbe, Forschung und Innovation. «Es ist kein Verbotsgesetz, sondern atmet einen liberalen Geist», sagt Gössi.