Kriminalität
Kampf gegen Korruption: Schweiz und Angola spannen zusammen

Die Schweiz möchte bei der Bekämpfung der internationalen Kriminalität enger mit Angola zusammenarbeiten. Nun haben beide Staaten eine politische Absichtserklärung unterzeichnet.

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Mit der politischen Absichtserklärung soll die Korruption bekämpft werden. Im Bild Angolas Hauptstadt Luanda.

Mit der politischen Absichtserklärung soll die Korruption bekämpft werden. Im Bild Angolas Hauptstadt Luanda.

Keystone

Ziel ist es, die angolanische Regierung in ihrem Engagement gegen die Korruption zu unterstützen. Dies liege auch im Interesse eines sauberen Schweizer Finanzplatzes, betont das Bundesamt für Justiz (BJ) in seiner Mitteilung vom Montag. Die Absichtserklärung schafft zwar keine neuen Rechte und Pflichten in der Zusammenarbeit der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen. Neuerungen werden jedoch in administrativer und organisatorischer Hinsicht eingeführt, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten.

Als Beispiel nennt der Bund, dass die Behörden beider Staaten in Zukunft direkt miteinander verkehren und einander beim Redigieren von Rechtshilfeersuchen unterstützen können. Auch sind Modellersuche beigelegt, die den formellen Anforderungen beider Staaten genügen. Die Absichtserklärung hatte der Bundesrat bereits letzten Monat genehmigt. (rwa)