Reaktionen
«Jetzt sollten wir eigentlich hupen gehen, aber es ist schon nach 22 Uhr» – die Reaktionen auf den Schweizer Sieg

Die Schweiz durchlebt im Achtelfinale gegen Frankreich eine Achterbahnfahrt der Gefühle und steht nun im Viertelfinale der EM. Dies sind die Reaktionen aus dem Internet.

Leandro De Mori
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Das Radio SRF 3 reagiert mit einem wohl nicht ganz so ernst gemeinten Tweet: «Jetzt sollten wir eigentlich hupen gehen. aber es ist schon nach 22 Uhr»

Auch Borussia Mönchengladbach hat sich die Partie ihrer Spieler angeschaut. Gleich vier Schweizer und ein Franzose stehen in den Reihen des deutschen Vereins: Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria, Breel Embolo und Marcus Thuram. Der Deutsche Verein bedankt sich bei den Fussballgöttern für das spannende Spiel:

Doch nicht nur in Deutschland verfolgten die Vereine die Partie. Auch der FC Basel, der sich zurzeit im Trainingslager in Crans Montana befindet, hat das Elfmeterschiessen verfolgt. Und sich sichtlich gefreut:

Sogar ein Grossbritannischer Parlamentarier äussert sich nach dem Spiel zum Ausgang der Partie. Zur Verwandlung dieses Schweizer Fans inner vier Minuten schreibt er: «Brillant... aber angsteinflössend. Deshalb ist es gut, dass sie in Kriegen keine Seite einnehmen.»

Auch Roger Federer hat die Partie nicht verpasst, obwohl er in einigen Stunden seinen Auftakt bei Wimbledon geben wird. Er kommentiert das Geschehen wie folgt:

Die Captain der Frauen-Fussballnati, Lia Wälti, hat die Partie ebenfalls verfolgt. Und findet für das Gesehene keine Worte:

Sogar aus Amerika gibt es Unterstützung für die Nati: Der Schweizer Basketball-Star Clint Capela, der zurzeit die Conference-Finals der Eastern Conference in der NBA spielt, ist stolz auf sein Land:

Olympia-Gewinnerin Michelle Gisin gratuliert der Nati ebenfalls. Sie kann das Gesehene kaum glauben. Auf Twitter kommentiert sie mit: «Unglaubliche Leistung. Was für eine geniale Einstellung. Bravo und Hut ab!»

Der englische Rekordtorschütze Gary Lineker lässt es sich nicht nehmen, aus dem Namen des Schweizer Goalies ein Wortspiel zu machen: «Was für ein Spiel. Was für ein Turnier. Was für ein Tag. Was für ein Sommer.», schreibt er auf Twitter.

Doch es hatten nicht alle das Glück, das Penaltyschiessen im Fernsehen verfolgen zu können. Lutz Fischer-Lamprecht, Grossrat im Kanton Aargau, hatte genau während dem letzten Penalty Internetprobleme und verpasste die Entscheidung:

Martin Candidas, Nationalrat Die Mitte Graubünden, lässt es sich nicht nehmen, der Nati zu gratulieren.

Craig King, englischsprachiger Fussballjournalist, zeigt uns via Twitter die Eindrücke aus Lausanne nach dem historischen Sieg der Schweiz

Die Kabarettistin und Satirikerin Patti Basler lässt sich ebenfalls zu einem Sommer-Wortspiel hinreissen:

Und Schauspieler und Autor Mike Müller meldet sich mit einem lustigen Tweet ebenfalls zu Wort. Er hat seine eigene Art, gegen den Lärm der Autocorsos anzugehen: «Gut, dann rufe ich jetzt mal die Polzei.»