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Vor Kitzbühel: FIS-Renndirektor Markus Waldner positiv auf Corona getestet

Der Männer-Rennchef des Weltskiverbands ist kurz vor den Kitzbühel-Rennen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Laut FIS erfolgte der positive Test direkt nach dem Slalomrennen in Flachau.

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Markus Waldner, der FIS-Renndirektor, wurde nach Flachau positiv auf Corona getestet. Er muss in Kitzbühel darum nun passen.

Markus Waldner, der FIS-Renndirektor, wurde nach Flachau positiv auf Corona getestet. Er muss in Kitzbühel darum nun passen.

Keystone

(sat/dpa) Unmittelbar nach dem Erhalt des Ergebnisses hat sich Waldner laut einer Mitteilung der FIS vom Montag in die Selbstisolation begeben. Alle Personen, die in engem Kontakt mit dem Männer-Rennchef gestanden haben, seien daraufhin ebenfalls auf Covid-19 getestet worden. Alle diese Tests fielen laut FIS negativ aus. Darum würden nun die stellvertretenden Rennleiter Emmanuel Couder und Hannes Trinkl die Aufgaben von Waldner für die kommenden Skirennen in Kitzbühel übernehmen.

Nachdem die Lauberhornrennen vor zehn Tagen in Wengen nach einigem Hin und Her abgesagt worden waren, sollte erst bereits einmal das Österreichische Kitzbühel einspringen. Dann wurde der Slalom jedoch weiter verschoben und ging schliesslich in Flachau über die Bühne.

Zwei Rennen auf der «Streif» am Wochenende

Auf der legendären Streif stehen nun am kommenden Freitag und Samstag zwei Abfahrten an - die erste als Ersatz für das coronabedingt abgesagte Rennen in Wengen. Am Sonntag folgt noch ein Super-G. Am Sonntag hatte der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter mitgeteilt, dass die Rennen diesmal stattfinden können.

Wegen der jüngst aufgetretenen Verdachtsfälle auf die britische Coronavirus-Mutation im nahen Jochberg hatte die Veranstaltung zuvor erneut auf der Kippe gestanden.