Slalom in Flachau
Meillard verpasst das Podest als Vierter – Norweger dominiert Konkurrenz

Loïc Meillard verpasst beim Slalom in Flachau als Vierter das Podest haarscharf um 19 Hundertstel. Gleich drei Schweizer landen in den Top 10. Der Norweger Sebastian-Foss Solevag dominiert die Konkurrenz.

Gabriel Vilares
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Loïc Meillard schrammt haarscharf am Podest vorbei. Er wird Vierter im Slalom von Flachau.

Loïc Meillard schrammt haarscharf am Podest vorbei. Er wird Vierter im Slalom von Flachau.

Keystone

Auf dem eher einfachen Slalom im österreichischen Flachau findet das zweite Slalom-Rennen an diesem Wochenende statt. Vier Schweizer in den Top 11 hatten am Samstag für ein überzeugendes Teamergebnis gesorgt. Der Podestplatz aber fehlte. Das Ziel für Sonntag war somit klar.

Loïc Meillard (24) durfte nach dem ersten Lauf noch aufs Podest schielen. Nur sechs Hundertstel fehlten darauf. Im 2. Lauf gelingt dem Neuenburger eine gute, aber leider nicht die perfekte Fahrt. Als bester Schweizer wird er Vierter und verpasst das Podest haarscharf um 19 Hundertstel. Der Norweger Sebastian-Foss Solevag (29), Führender nach dem ersten Durchgang, schafft auch im 2. Lauf die Laufbestzeit. Er distanziert den zweitplatzierten Marco Schwarz aus Österreich um 76 Hundertstel. Auf dem dritten Platz landet der Franzose Alexis Pinturault (29).

Zweitbester Schweizer ist Luca Aerni (27). Nach seinem 8. Platz am Samstag zeigt der Freiburger auch in der zweiten Ausgabe eine angriffige Fahrt. Mit einem Rückstand von 1:31 Sekunden fährt der 27-Jährige auf den 6. Rang. Damit erfüllt Aerni die Selektionsrichtlinien als fünfter Slalom-Fahrer für die WM in Cortina d’Ampezzo.

Nach einem Bock im ersten Durchgang muss sich Ramon Zenhäusern (28) vom Kampf um die Podestplätze verabschieden. Im 2. Lauf zeigt der Walliser, was möglich gewesen wäre. Der 28-Jährige verbessert sich um sieben Positionen und landet auf dem 9. Platz.

Yule auf Formsuche

Die weiteren Schweizer im Klassement: Marc Rochat (20.) und Daniel Yule (22.). Vor allem Yule muss mit einer Enttäuschung abreisen. Der Walliser scheidet am Samstag aus und kommt am Sonntag nicht auf Touren. Yule befindet sich noch auf Formsuche.

Tanguy Nef (24) scheidet zum zweiten Mal in diesem Winter in 2. Lauf aus. Nach dem Einfädler im Mittelteil muss er ohne Weltcup-Punkte nach Hause fahren.

Im Weltcup gehts nun in Kitzbühel weiter. Vom Freitag bis Sonntag finden zwei Abfahrten und ein Super-G statt. Der Tiroler Landeshauptmann gibt am Sonntag grünes Licht für die Rennen.