Verkehr
Der Lukmanierpass bleibt nach einem Felssturz bis auf weiteres gesperrt

Nach einem Felssturz am Sonntag bleibt der Lukmanierpass aus Sicherheitsgründen und wegen Aufräumarbeiten bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt.

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Die verschüttete Lukmanierstrasse kurz vor der Passhöhe bei der Abzweigung Staumauer in der Medelser Rheinschlucht.

Die verschüttete Lukmanierstrasse kurz vor der Passhöhe bei der Abzweigung Staumauer in der Medelser Rheinschlucht.

Kapo GR

150 Kubikmeter Fels waren am Sonntag auf der steil liegenden Schieferung abgeglitten und auf die Strasse gestürzt, die auf einer Länge von zehn Metern verschüttet wurde. Wie der Kanton Graubünden am Montag mitteilte, befinden sich im Bereich über der Anrissstelle immer noch absturzgefährdete Felsplatten. Laut Schätzungen vom Sonntag handelt es sich dabei um weitere 1000 Kubikmeter Fels.

«Die Säuberungsarbeiten dauern mehrere Tage», schreibt denn auch der Kanton. «Zurzeit steht der Öffnungstermin der Strasse noch nicht fest.» Die Lukmanierstrasse bleibe darum aus Sicherheitsgründen für jeglichen Verkehr gesperrt – inklusive für Fussgänger und Velofahrer. Für Wanderer und Mountainbiker bestehe jedoch die Möglichkeit, über Wanderwege oder die alte Strasse auszuweichen. (sat)

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