Pandemie
Volkswirtschaftsdirektoren: Erfolgsmodell Schweiz ist unter Druck

Trotz einschneidenden Eingriffen hat sich das System Schweiz als robust erwiesen. So lautet die Bilanz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren zur wirtschaftlichen Lage. Gleichzeitig warnen sie, dass dieses Erfolgsmodell unter Druck sei.

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Im Vergleich zu anderen Ländern sei das System Schweiz robust, so die Volkswirtschaftsdirektoren. (Symbolbild)

Im Vergleich zu anderen Ländern sei das System Schweiz robust, so die Volkswirtschaftsdirektoren. (Symbolbild)

Keystone

Die Konferenz der Kantonalen Volkswirtschaftsdirektorinnen und Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) hat am Donnerstag an ihrer Plenarversammlung eine Lagebeurteilung zur Situation der Wirtschaft vorgenommen. Auch Finanzminister Ueli Maurer und Christoph Mäder, Präsident von Economiesuisse, waren im Berner Rathaus anwesend.

Nach Ansicht der VDK hat sich das System Schweiz bisher als «verhältnismässig robust» erwiesen, vor allem auch im Vergleich zu anderen Ländern, wie sie in einer Mitteilung feststellt. Dabei seien die von Bund und Kantonen umgesetzten Unterstützungsmassnahmen wie die Kurzarbeit und die Härtefallmassnahmen sehr entscheidend gewesen.

Eine nachhaltige Sicherung des Erfolgsmodells Schweiz

Doch die Krise habe auch Schwächen offenbart. Konkret sei das Erfolgsmodell Schweiz «unter Druck». Die VDK will daher die Krisenbewältigung als Chance nutzen, wie sie verlauten lässt. Die Volkswirtschaftsdirektoren wollen «Massnahmen zur nachhaltigen Sicherung des Erfolgsmodells Schweiz und damit des Wohlstandes und von Arbeitsplätzen» unterstützen. Diese Anliegen sollen auf Wunsch der VDK-Mitglieder auch in die wirtschaftspolitische Übergangsstrategie des Bundesrates einfliessen, heisst es.

Weiter teilt das Gremium weiter mit, dass Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP/ZH) zur neuen Vizepräsidentin der VDK gewählt wurde. Sie ist seit 2015 Mitglied des Vorstandes. (dpo)

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