Schwingen

Zwei Mädchen nahmen am Buebeschwinget teil

Buebeschwinget des Turnvereins Attwiswil fand bereits zum 50. Mal statt – ingesamt machten 171 an dem Anlass mit.

Der Buebeschwinget des Turnvereins Attiswil wurde am Sonntag zum 50. Mal durchgeführt. Das Schwingen ist nach wie vor beliebt. 169 Knaben und zwei Mädchen traten sich im Sägemehl gegenüber – ein Teilnehmerrekord in Attiswil. Grosses Interesse fand auch das Steinstossen.

Von den angemeldeten 190 Buben und Mädchen der Jahrgänge 1995 bis 2003 waren fast zwei Dutzend an der Teilnahme verhindert, etwa wegen Krankheit. Dafür gab es noch Nachmeldungen. Für Ruedi Kurth, OK-Präsident des Buebeschwinget Attiswil, trug das diesjährige Eidgenössische Schwingfest in Frauenfeld zu dieser Rekordteilnahme bei.

Der TV Attiswil kann allerdings bereits seit zehn Jahren einen Schwing-Boom beobachten. Beim allerersten Buebeschwinget vor über 50 Jahren meldeten sich knapp 20 Buben an. Damals wurde der Schwinget noch auf dem «Lindenmätteli» durchgeführt. Heute werden die drei Sägemehlringe auf dem Rasen beim Schulhaus eingerichtet.

Petrus zeigte sich gnädig

Der erste Wettkampf erfolgte bereits um 8.45 Uhr. Während des ganzen Tages zeigte sich Petrus gut gelaunt. Einzelne Sonnenstrahlen wärmten Teilnehmende wie Zuschauer. Rund um die Absperrungen drängten sich zahlreiche Schaulustige und fieberten mit dem Nachwuchs mit, darunter auch Peter Hohl und Hansruedi Schneeberger, zwei Gründungsmitglieder des Buebeschwinget. Zur Stärkung stand die Festwirtschaft mit einem breiten Angebot bereit. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Schwyzerörgeli Trio Postwurm Wolfwil.

Die Organisatoren sind mit dem Jubiläums-Schwinget äusserst zufrieden. Dies nicht nur, weil sie vielen jungen Sportlern eine Plattform bieten konnten. Auch organisatorisch lief alles rund. Die Unfälle blieben bei Bagatellen. Zudem ist der TV Attiswil stolz, mit Thomas Lüthi und Thomas Reist auf zwei Kampfrichter zählen zu können, die am «Eidgenössischen» in Frauenfeld im Einsatz standen.

Nebst dem Schwingen übten sich einige Mädchen und Knaben, Frauen und Männer im Steinstossen. Auch dafür standen schöne Preise bereit. Der riesige Gabentempel für die Schwinger wurde schon vor der Rangverkündigung ausgiebig studiert.

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