Bakterien

6 tote Hunde im Neuenburgersee: Behörden schliessen mehrere Badestrände

Neuenburger Behörden verhängen Badeverbot nach vergifteten Hunden

Neuenburger Behörden verhängen Badeverbot nach vergifteten Hunden

Die Behörden im Kanton Neuenburg haben ein Badeverbot für den Strandabschnitt zwischen der Areuse-Mündung und Colombier verhängt. Zuvor waren sechs Hunden an den Folgen einer Vergiftung gestorben.

Zwischen der Areuse-Mündung und Colombier herrscht ab sofort Badeverbot: Mehrere Hunde, die in diesem Bereich im See waren, sind gestorben. Schuld sind Cyano-Bakterien, die bei grosser Hitze auftreten.

(wap) Sechs Hunde seien in den letzten 24 Stunden von Cyano-Bakterien befallen worden und gestorben, nachdem sie am Strand des Neuenburgersees ins Wasser gegangen waren. Dies meldeten die kantonalen Behörden am Donnerstagabend. Vorsorglich wurde deshalb zwischen der Mündung der Areuse und der Ortschaft Colombier ein absolutes Badeverbot ausgesprochen.

Cyano-Bakterien können sich im Wasser bei grosser Hitze vermehren. Sie bilden dann eine Art Schleim, der an der Wasseroberfläche treibt. Sie können bei Tieren zum Tod führen und verursachen auch beim Menschen gesundheitliche Probleme, insbesondere bei Kindern. Gefährdet sind Personen, die im verseuchten Wasser schwimmen.

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