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Ansteckende Zecken: Noch nie wurden so viele Fälle von FSME gemeldet

Zecken haben dieses Jahr so viele Menschen wie noch nie mit dem FSME-Virus angesteckt.

Zecken haben dieses Jahr so viele Menschen wie noch nie mit dem FSME-Virus angesteckt.

Die Coronapandemie hat viele Menschen in die Wälder gelockt. Das wiederum schlägt sich nun in der Zeckenstatistik des Bundesamtes für Gesundheit nieder.

(mg) Die Zahlen der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind 2020 auf einem Rekordhoch. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag schreibt, wurden bisher 439 Fälle gemeldet. Das ist deutlich höher als im bisherigen Rekordjahr 2018, in dem 375 Fälle FSME-Fälle verzeichnet worden waren. Die Viruserkrankung FSME wird durch Zeckenbisse übertragen. Gegen die Krankheit kann man sich impfen lassen. Es waren deutlich mehr Männer (269) als Frauen (170) betroffen.

«Die günstigen Wetterbedingungen haben wohl viele Menschen dazu bewogen, ihre Freizeit unter Einhaltung der aufgrund der derzeitigen Covid-19-Pandemie empfohlenen Abstandsregeln im Freien zu verbringen», schreibt das BAG in seinem Bericht. Gleichzeitig sind die Zahlen der Arztbesuche wegen Zeckenbisse in diesem Jahr niedriger als 2018. Ebenfalls tiefer als 2018 liegen die Meldungen wegen Borreliose und Tularämie, die ebenfalls von Zecken übertragen werden können.

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