Quarantänebrecherin
Fake-Coronatest: 17-Jährige wird wegen Ausweisfälschung verurteilt

Eine 17-jährige Niederländerin hatte versucht, mit einem gefälschten negativen Testresultat der Quarantäne zu entfliehen. Nun ist sie verurteilt worden, unter anderem wegen Ausweisfälschung.

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Am Flughafen war Schluss: Die Niederländerin wollte sich mit einem falschen Testergebnis durch die Kontrollen schmuggeln. (Symbolbild)

Am Flughafen war Schluss: Die Niederländerin wollte sich mit einem falschen Testergebnis durch die Kontrollen schmuggeln. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Der Zürcher Jugendanwalt Patrik Killer bestätigte das Gerichtsurteil in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit Radio SRF 1. Die 17-jährige Touristin aus den Niederlanden sei wegen Fälschung von Ausweisen und Widerhandlung gegen das Epidemiengesetz verurteilt worden. Die 17-Jährige war am 5. Januar am Flughafen Zürich aufgegriffen worden, dabei hatte die Polizei festgestellt, dass sie ein gefälschtes negatives Covid-19-Testergebnis im Gepäck hatte. Tatsächlich hatte sie aber ein positives Testresultat erhalten und hätte in ihrem Feriendomizil im Wallis die Quarantäne absitzen müssen.