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Nach überraschendem Rücktritt: Reformierte wollen den Abgang von Exekutiv-Mitglied Sabine Brändlin genauer unter die Lupe nehmen

Pierre de Salis, Präsident der Synode, rechts, spricht während einer Debatte mit Kirchenbund-Präsident Gottfried Locher.

Pierre de Salis, Präsident der Synode, rechts, spricht während einer Debatte mit Kirchenbund-Präsident Gottfried Locher.

Das Präsidium der Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz will am 15. Juni Fragen zum Rücktritt von Sabine Brändlin diskutieren. Die Pfarrerin war überraschend vom Leitungsgremium der Kirche zurückgetreten.

(gb.) Das Präsidium der Synode teilte am Mittwochabend mit, Fragen rund um den Rücktritt von Pfarrerin Sabine Brändlin Platz einzuräumen und hat ein entsprechendes Traktandum für den 15. Juni aufgenommen. Es seien «Vorkommnisse von grosser Tragweite und Komplexität zu klären», heisst es in einer Mitteilung.

Deshalb wird auch vorgeschlagen, eine nichtständige Kommission einzusetzen, um den Rücktritt Brändlins zu untersuchen. Darüber muss letztlich aber die Synode – die Legislative der Evangelisch-reformierten Kirche – entscheiden, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Im April hatte Sabine Brändlin ihren Rücktritt aus dem obersten Leitungsgremium der Evangelisch-reformierten Kirche bekannt gegeben, wie CH Media berichtete. Für viele kam der Entscheid überraschend und aus ungeklärten Gründen.

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