Kuppelshow

«Bachelor» gibt Natalie die letzte Rose

Das grosse Finale: Der «Bachelor» gibt der deutschen Natalie seine letzte Rose.

Das grosse Finale: Der «Bachelor» gibt der deutschen Natalie seine letzte Rose.

In Thailand hat es begonnen – im Oman wird es zu Ende gebracht: «Bachelor» Tobias Rentsch wird in der letzten Nacht der Rosen den «wichtigste Schritt in meinem Leben machen» - wie er es ausdrückt. Er wählt Natalie aus Deutschland.

Nachdem er die restlichen Wochen damit verbracht hat, sich aus 20 Kandidatinnen seine Traumfrau auszusuchen, muss Tobias Rentsch nun seine letzte Entscheidung treffen. Er hat die Wahl zwischen den drei Frauen, die ihn bisher von sich überzeugen konnten: Annalisa, Hülya und Natalie.

Kurz vor seinem Ziel holt er sich Hilfe aus der Schweiz – und lädt seine beiden besten Kumpels ein. Sie bringen ihm «ein Stück Heimat», sagt der Oensinger, und hoffentlich auch «ein paar Tipps». Walter und Fabian sollen den drei Finalistinnen zum letzten Mal auf den Zahn fühlen, und herausfinden, welche am besten zu dem Ex-Mister Schweiz passen könnte.

«Alle drei sind sehr hübsch,» meint sein Freund Walter, als ihm Tobias Rentsch Fotos der Damen zeigt. Er hätte aber auch nichts anderes erwartet.

Der Junggeselle freut sich auf die Unterstützung der beiden angereisten Solothurner: «Die beide werden super-sensibel mit dem Frauen umgehen», ist er sich sicher.

Wer passt zum Tobi?

Die Gespräche finden auf einem Katamaran statt. Die Berater des Oensingers lernen hier die Finalistinnen kennen. Aussendienstler Fabian zeigt sich überzeugt: «Wir werden schnell herausfinden, welche zum Tobi passt!»

Die Damen sind vor ihrem Verhör nervös, wollen sich aber völlig authentisch zeigen. «Ich habe keine Leichen im Keller», sagt Hülya. «Ich werde einfach ich selbst sein!»
Sie wird dann als Erste mit Fragen gelöchert.

Das grosse Fragezeichen um Hülya: Hat die 37-Jährige nur Torschusspanik? Wie sieht es mit Familienplanung und Kinder aus? Die Türkin gibt ganz klare Antworten.

Sie hätte es zwar nie gedacht, aber sie hätte wirklich «echte Gefühle» für den Tobias» entwickelt. Und der Wunsch nach Kindern? «Wenn es sich ergibt, wäre es schön», sagt sie, wie sie das zuvor bereits dem «Bachelor» erklärt hat. «Wenn nicht – dann ist es auch okay.»

Als Nächste ist Annalisa dran. Die beiden Solothurner wollen wissen, was die Baslerin dazu bewegt hat, bei der Kuppelshow mitzumachen. «Vom Charakter her war ich bisher immer zu stark für einen Mann», erzählt sie. Wenn man sie nicht richtig kenne, wisse man nichts über ihre «einsame und sensible» Seite.

Ob sie den Junggesellen denn schon richtig habe kennenlernen dürfen, wollen Fabian und Walter wissen. Zufälligerweise ist Annalisa die einzige Kandidatin, die noch kein «Dreamdate» alleine mit dem 38-Jährigen verbringen durfte. Das bedrückt sie nach wie vor.

Nach ihrem Gespräch finden die beiden Berater, dass sie noch eine Chance von Tobias Rentsch kriegen sollte. «Sie hätte es verdient», sind sie sich einig.

Zum Schluss ist Natalie an der Reihe. Der Ex-Mister Schweiz hat Gefallen an der deutschen Studentin gefunden – zeigte sich in der letzten Sendung aber noch ein wenig unsicher. Er wisse nicht, ob ihm eine Fernbeziehung das Herz brechen würde.

Die 26-Jährige sagt aber bestimmt: «Wenn ich mir bei einer Beziehung wirklich sicher bin, dann ziehe ich für einen Mann auch in die Schweiz.» Als Fernstudentin sei das für sie kein Problem. Das scheint die beiden Solothurner noch nicht zu überzeugen. Natalie wird weiter ausgefragt.

Das längst bekannte Geheimnis

Und dann erfahren Walter und Fabian, was die aufmerksamen Zuschauer der Kuppelshow bereits wissen, und schon seit Beginn der Staffel auf der Homepage von 3+ zu lesen ist. Die 26-Jährige war schon einmal bei «der Bachelor» dabei - allerdings beim Format in ihrem Heimatland. Der deutsche Junggeselle habe ihr aber «nicht so gepasst.»

Das führt zu argwöhnischen Blicken der beiden Kumpels vom Oensinger - für die beiden scheint das eine absolute Neuigkeit zu sein. Walter meint: «Das hat mich also schon befremdet.»

Der Aussendienstler Fabian meint aber, die 26-Jährige wirke «authentisch». «Mir ist es auf jeden Fall zu 100% ernst», will die Studentin die beiden Berater überzeugen.

Nach den Verhören wird Rücksprache mit dem «Bachelor» gehalten. Werden die Freunde Tobias Rentsch Meinung ins Wanken bringen? Fabian lobt den Oensinger zuerst einmal für seine Auswahl an Kandidatinnen. Er habe sich «sehr gute Girls» ausgesucht. «Sie wirken stark und interessant.»

Dann meint er die Baslerin Annalisa sei sehr «präsent» gewesen – und ersehne noch ein Einzeldate mit dem Ex-Mister Schweiz. «Das musst du ihr unbedingt ermöglichen», drängt ihn sein Freund.

Über Hülya sagt Fabian, dass es seiner Meinung nach nicht lange halten würde, weil die 37-Jährige wohl andere Ziele in ihrem Leben anstrebe als der «Bachelor».

Dann erfährt der Junggeselle von seinen Spionen noch, dass Natalie nicht zum ersten Mal bei «der Bachelor» mitmacht. «Ehrlich?!», fragt der erstaunte Oensinger. Scheinbar hat auch er erst jetzt in Erfahrung gebracht, was das Publikum der Show schon weiss - und der Sender sogar im Internet veröffentlich hat.

Der Junggeselle zeigt sich eine Spur enttäuscht: «Sie hätte wirklich genug Zeit gehabt mir das zu sagen!»

«Weisch Tobias...», fügt Zahnarzt Walter dann noch an, «schlussendlich müssen du und dein Herz entscheiden.»

Lezte Chance

Am nächsten Tag bekommt Annalisa – die Jüngste der Kandidatinnen - endlich ihr «Dreamdate» und beim gemeinsamen Ausritt am Strand strahlt sie über beide Ohren. Die Zuschauer bemerken, dass es sich bei der Episode ums grosse Finale handelt und die Kandidatinnen langsam zum Schlussspurt ansetzen. So spart die Baslerin dann auch nicht mit Komplimenten und Schwärmereien.

Der Junggeselle mache sie immer so nervös - «das hat noch niemand geschafft!» Sie ist der Meinung, sie und der 38-Jährige wurden super als Team funktionieren. «Du kommst von der Arbeit nach Hause – ich habe schon gekocht und dann essen wir», schildert sie dem Oensinger ihre Traum-Vorstellung.

«Wir könnten das schon zusammen», sagt sie ihm. Was sagt der Junggeselle dazu? «Können schon – daran liegt es nicht», meint er grinsend – was Annalisa aber nicht zu bremsen scheint.

Die 22-Jährige ist sich sicher, dass sie mit ihrer Leidenschaft zur Musik einen grossen Vorteil gegenüber Hülya und Natalie hat. Und auch sonst hätten sie und der «Bachelor» einfach «sehr viele Gemeinsamkeiten.»

Nur wegen Medien hier?

Vor der Nacht der Rosen setzen sich die drei Freunde erneut an einen Tisch und berichten von ihren Gesprächen. Hülya wird als «gute Wahl» beschrieben – bei Natalie hingegen klingt es eher negativ. Den «Bachelor» zu erobern ist laut Walter nämlich nicht ihr grösstes Ziel – es ginge ihr wohl eher um «Medienpräsenz».

An dieser Stelle werden sie unterbrochen, weil Annalisa plötzlich dasteht und den Oensinger entführt. Sie will ihren letzten Schachzug ausführen. So setzt sie sich an einen riesigen Flügel und spielt dem 38-Jährigen Beethovens «Mondscheinsonate» vor. Das sei total schwierig gewesen mit ihren «zitternden Händen» - mit den langen Fingernägeln wahrscheinlich auch.

Schafft es Annalisa den Oensinger mit dem Liebeslied für sich zu gewinnen?

Schafft es Annalisa den Oensinger mit dem Liebeslied für sich zu gewinnen?

Danach entschliesst sich auch der «Bachelor» seine musikalische Ader zu zeigen. Und singt zusammen mit der Baslerin ein deutsches Liebeslied. Das hat Eindruck gemacht - «ich schmelze fast dahin», gesteht der Junggeselle.

Das Finale

Doch genauso wie er nur ein Herz hat, hat er auch nur noch eine Rose zu vergeben. Die Reise neigt sich langsam dem Ende zu. Er habe die halbe Nacht nicht geschlafen, sagt der Oensinger.

Er blickt dann aber auf die letzten fünf Wochen zurück und meint: «Auf dieser Reise habe ich auch mich selbst kennengelernt – ich weiss jetzt was ich will und was mich glücklich macht!»

Ein letzter Blick in den Spiegel - dann ist der «Bachelor» bereit für seine letzte Entscheidung.

Ein letzter Blick in den Spiegel - dann ist der «Bachelor» bereit für seine letzte Entscheidung.

Auf diese letzten Worte folgt der Showdown. Zum letzten Mal stehen herausgeputzte Kandidatinnen in Abendkleidern vor dem 38-Jährigen – in dieser Nacht muss er sich für seien Traumfrau entscheiden.

«Jetzt fehlt so wenig und ich habe Tobi für mich alleine», sagt die aufgeregte Annalisa. 

Das bestätigt auch Tobias Rentsch. «Jede von euch hat mein Herz berührt», sagt er den Finalistinnen. Er könne sich mit Jeder «mehr vorstellen». Wie es das Konzept der Sendung aber will, darf der «Bachelor» in der letzten Folge nur eine Rose vergeben.

Die angespannten Kandidatinnen (von links): Natalie, Annalisa und Hülya

Die angespannten Kandidatinnen (von links): Natalie, Annalisa und Hülya

Zum Glück ist er dann «nur in Eine richtig verliebt». Sie sei ihm nicht aus dem Kopf gegangen – auch nicht, wenn er mit einer anderen Kandidatin zusammen war.

«Blume» aus Deutschland kriegt die Rose

Er bittet zuerst Annalisa und dann Hülya zu sich und sagt ihnen etwas, worunter sie «schon ein paar Monate» -  so die beiden Kandidatinnen – zu leiden haben. Er habe sich für eine andere entschieden. Da bleibt kein Auge trocken – auch der Oensinger muss zum Taschentuch greifen.

Die beiden Zurückgewiesenen sind «verletzt und traurig». «Ich will aber nur, dass du glücklich bist», flüstert die weinende Annalisa zum Abschied.

Nun bleibt nur noch eine übrig – die Traumfrau des «Bachelors». Natalie sei wie eine «zarte Blume», die der Oensinger «beschützen will». Mit ihrer «süssen Art» habe sie ihm alle Bedenken bezüglich einer Fernbeziehung genommen.

Das Herz schlägt dem 38-Jährigen nun nicht nur bis zum sondern sogar «im Hals», als er sich nun an seine Auserwählte wendet. Nun kriegen die Zuschauer nicht die gewohnte Frage «Willst du diese Rose annehmen?» zu hören.

Nachdem der Ex-Mister Schweiz seine Tränen geputzt und seine Fassung wieder erlangt hat, stellt er Natalie die entscheidende Frage: «Willst du mit mir das Leben teilen?» Von der Studentin kommt ein klares Ja und so kriegt sie die letzte Rose – und den «Bachelor» ganz für sich alleine. (nka)

Die ganze Sendung auf: www.derbachelor.ch

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