Klassische Musik

Cellistin Sol Gabetta geniesst den Ruhm und ihr Baby

Die argentinische Cellistin Sol Gabetta ist kürzlich Mutter geworden und reduziert deshalb die Anzahl ihrer Konzerte von 150 auf 130 jährlich. (Archiv

Die argentinische Cellistin Sol Gabetta ist kürzlich Mutter geworden und reduziert deshalb die Anzahl ihrer Konzerte von 150 auf 130 jährlich. (Archiv

Kürzlich ist die argentinische Cellistin Sol Gabetta Mutter geworden. Drei Wochen später stand sie wieder auf der Bühne. Sie sei erschöpft, doch das Musikmachen revitalisiere sie geradezu, betont sie.

Gleichwohl: "In Zukunft werde ich bestimmt etwas weniger auftreten, nicht mehr als 130-mal pro Jahr", sagt die 36-jährige Musikerin der "NZZ am Sonntag". Was sie interessiere, sei allerdings nicht die Anzahl der Konzerte, "sondern die Qualität und ob ich mich dabei entwickeln kann". Einst habe sie ja etwa 150 Konzerte gespielt. "Das ist vorbei, nun will ich für mein Kind da sein."

Das Kind werde sie verändern, sagt Gabetta. "So wie jede Frau." Aber die Karriere? Das wisse sie nicht, sie werde auf jeden Fall reifer werden. "Es ist ein idealer Zustand, den Ruhm und das Baby zu haben."

Sol Gabetta, 1981 in Villa Maria (Argentinien) geboren, ist eng mit der Schweiz verbunden. Zurzeit wohnt sie in Olsberg AG, wo sie sich sehr wohl fühlt, wie sie betont. Am 20. und 22. Juli sowie am 9., 19. und 31. August spielt sie in Saanen BE im Rahmen des Gstaad Menuhin Festivals.

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