An diesem Verlust hate sie "jahrelang knapsen" müssen, sagte die 40-Jährige dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Heute sage ich mir, ich und der Rest der Familie sind die Überlebenden - ich lebe trotzdem noch."

Sie habe sich selbst gefragt, warum sie selbst das Schicksal überlebt habe und ihre drei Brüder viel zu früh gestorben seien. "Diese Gedanken versauen einem jahrelang alles Gute." Inzwischen gehe sie nicht mehr zur Therapie. "Ich denke, dass alles, was mir in Zukunft passieren wird, nicht mehr so schlimm sein kann wie das damals."

Nicht zuletzt wegen der damaligen Erfahrungen fühle sie sich gut auf ihren eigenen Tod vorbereitet. "Ich habe mir meinen Organspendeausweis auf meinen linken Unterarm tätowieren lassen - ich möchte, dass alles geregelt ist, wenn ich tot bin."