Cannabis-Legalisierung

Ex-Boxer Mike Tyson gründet Marihuana-Farm in Kalifornien

Der frühere Box-Weltmeister Mike Tyson profitiert von der Legalisierung von Cannabis in Kalifornien und gründet eine Marihuana-Farm. (Archivbild)

Der frühere Box-Weltmeister Mike Tyson profitiert von der Legalisierung von Cannabis in Kalifornien und gründet eine Marihuana-Farm. (Archivbild)

Der frühere Box-Weltmeister Mike Tyson hat mit drei Geschäftspartnern eine Marihuana-Farm in Kalifornien gegründet. Der 51-Jährige sei involviert, teilte Tysons Sprecher am Mittwoch mit und bestätigte damit einen Bericht der Website «The Blast».

Die "Tyson Ranch" liegt etwa zwei Autostunden nordöstlich von Los Angeles und misst gut 16 Hektar, was etwa 22 Fussballfeldern entspricht. "The Blast" zufolge soll die Hälfte davon für den Anbau von Marihuana genutzt werden.

Neben einer Schule für Züchter sind auch eine Anlage zur Gewinnung des Wirkstoffs THC und eine Fabrik für "Edibles" geplant, also mit THC versetztes Gebäck und Schokolade. Ein Amphitheater sowie ein Camping-Platz und Hütten zur Übernachtung sollen Besucher offenbar locken, länger auf der Farm zu bleiben. Ein offizielles Eröffnungsdatum stand zunächst nicht fest.

Tyson hofft laut "The Blast", mit seinen Produkten auch Veteranen des US-Militärs zu helfen. Der Wirkstoff CBD, ein Bestandteil der Hanfpflanze ohne Rauschwirkung, soll entkrampfen, Angst lösen und Übelkeit lindern und wird teils bei Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung eingesetzt.

Trotz offener gesetzlicher Fragen boomt das Geschäft mit Marihuana in den USA kräftig. Als grösster Bundesstaat des Landes gab Kalifornien Cannabis zum 1. Januar allgemein frei. Auch in den Staaten Colorado, Washington, Oregon, Alaska und Nevada ist der Verkauf von Marihuana zu nicht-medizinischen Zwecken erlaubt.

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