Der 56-jährige Schauspieler und die 39-jährige Menschenrechtsanwältin sind seit September 2014 verheiratet. Die Zwillinge Ella und Alexander sind ihre ersten Kinder. Das Ehepaar Clooney hatten vor der Geburt seiner Babys in London gewohnt.

Amals Schwangerschaft war Anfang des Jahres offiziell bekannt geworden. "Wir sind sehr glücklich und sehr aufgeregt", sagte George Ende Februar dem französischen Sender Canal+. "Das wird ein Abenteuer. Und wir haben alle Abenteuer im Leben mit offenen Armen angenommen." Seine Freunde im gleichen Alter hätten ihre Kinder bereits aus dem Haus - und machten sich nun über ihn lustig. So hätten kürzlich bei einem Abendessen andere Männer plötzlich Babygeschrei nachgeahmt, erzählte der Amerikaner.

Das Geschlecht der Babys war bislang nicht bekannt. "Wir wissen es selbst noch nicht und wollen es nicht wissen", hatte Clooney dem Magazin "Paris Match" gesagt. Bereits während der Schwangerschaft kündigten die Clooneys auch an, nicht mehr an gefährliche Orte fahren zu wollen. "Ich werde nicht mehr in den Südsudan oder den Kongo reisen, Amal wird nicht mehr in den Irak gehen und Orte meiden, wo sie weiss, dass sie nicht willkommen ist", sagte der Hollywoodstar.

Menschenrechte als gemeinsames Thema

Vor der Hochzeit galt Clooney lange als einer der begehrtesten Junggesellen der Welt. Er ist einer der bestbezahlten Schauspieler der US-Filmbranche, spielte in Dutzenden Filmen mit, ist Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und macht seit Jahren auch mit seinem politischen Engagement Schlagzeilen. So kämpft er gegen den Klimawandel, sammelte Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti und fuhr mehrfach in die Krisenregion Sudan, wo er gegen Menschenrechtsverletzungen protestierte.

Dieses Engagement verbindet ihn auch mit seiner Frau Amal. Die aus dem Libanon stammende Menschenrechtsanwältin macht sich seit längerem in der Flüchtlingshilfe stark. Gemeinsam mit ihrem Mann engagiert sie sich in der Hilfsorganisation International Rescue Committee.

Ihre Eltern waren während des libanesischen Bürgerkriegs mit ihr nach Grossbritannien ausgewandert. Die mehrsprachige Amal gilt als international renommierte Juristin: Sie vertrat unter anderem Wikileaks-Gründer Julian Assange und die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko. Sie arbeitete für Kofi Annan, als dieser UN-Generalsekretär war.

Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte plädierte sie dafür, die Verfolgung der Armenier 1915 als Völkermord zu bezeichnen. Aufsehen erregte sie auch, als sie eine junge Irakerin vertrat, die aus der Gefangenschaft der Terrormiliz IS fliehen konnte und über ein Sonderprogramm in Deutschland Zuflucht fand.