Stars und Sternchen

Hier schäumt Paris Hilton ihr Auto ein (und gleich auch sich selbst)

Die Skandal-Nudel aus ultrareichen Verhältnissen bringt sich mal wieder ins Gespräch: Mit einem Video als allzeitbereites Party-Häschen. Der Anlass ist ihre neue Single, für deren Kapitalisierung sie einen bösen Rapperbuben engagierte.

So Tussi wird der Advent: Ginge es nach Paris Hilton (31), schwerreiche Ur-Enkelin des «Hilton»-Hotelketten Gründers Conrad Hilton, könnte man sich die Vorweihnachtszeit statt mit Glühwein, Keksen und Lichterketten auch mal mit Schaumpartys und flotten Vierern vertreiben. Zumindest propagiert dies das «Luxus-Schnittchen» aus New York sehr explizit in ihrem neuen Video, in welchem sie naturgemäss mehr räkelt als trällert. Zur akustischen Unterstützung holte sie sich einen Rapper namens Lil Wayne aka Dwayne Michael Carter jr., der dann auch das Wording in Anlehnung an das berühmte Sex-Video seiner Arbeitgeberin in Paris übernehmen darf: «Letzte Nacht war f*** unglaublich, nur ich, und sie.»

Paris Hilton: Last Night

Moneten-Prinzesschen mit Grips?

Was anderes ist zu erwarten von einer Frau, die vorn heisst wie eine französische Metropole und hinten wie ein Hotel?  Mit 29 Millionen Einträgen ist die Grossmeisterin der Selbstvermarktung Meistgesuchte bei Google: Paris' Chihuahua Tinkerbell wird entführt, Paris sagt, sie liebt europäische Jungs, zuletzt angeblich einen Schweizer, den Vögele-Erben Tim. Die Frau, die mit goldenen Tellerchen und Löffelchen aufwuchs, wusste früh, dass sie niemals einen Doktor machen wird, also schmiss sie mit 16 die Schule und sich selbst mit voller Wucht in den Jet-Set. Ein Blödchen ist Paris aber keineswegs, auch wenn uns gerade dieser Werbespot das glauben machen will: «Ich stelle mich dumm, genau wie Jessica Simpson. Aber wir wissen genau, was wir tun. Wir sind schlaue Blondinen.» (cls)

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