Das teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit. Es seien "keine weiteren Schritte" in dieser Angelegenheit notwendig, zitierte das Branchenblatt "Hollywood Reporter" am Mittwoch aus der Mitteilung. Einzelheiten über die Vorwürfe wurden nicht bekanntgegeben.

Der 75-jährige Bailey, der unter anderem beim Klassiker "Und täglich grüsst das Murmeltier" hinter der Kamera stand, war im vorigen August vom Aufsichtsrat der Academy gewählt worden. Er ist der 31. Präsident des Filmverbands, der jedes Jahr die Oscars vergibt.

Bei einem Treffen der diesjährigen Oscar-Anwärter Anfang Februar sagte Bailey mit Blick auf die MeToo-Debatte, dass sich die Oscar-Akademie derzeit in einem Wandel befinde. Die Organisation bemühe sich um mehr Vielfalt und habe schärfere Richtlinien gegen Sexismus und Diskriminierung geschaffen.