Die ganze Welt rätselt über den Tod von Soulikone Amy Winehouse. Einige vermuten eine absichtlich herbeigeführte Überdosis, ausgelöst durch einen Drogencocktail aus Kokain, Heroin, Ecstasy und Ketamin. Möglich wäre es: Immer mehr Künstler leiden unter dem steigenden Druck der Musiklabels. «Ich glaube, wenn man so süchtig oder fragil ist [wie Amy Winehouse] kann man noch weniger mit dem Druck umgehen», versucht Michael von der Heide Amys Tod zu erklären.

In der Schweiz sei die Lage weniger schlimm, denn Schweizer Musiker ständen nicht unter demselben Leistungszwang wie die ausländischen Kollegen. Allgemein kritisiert der Schweizer Sänger aber die Ungeduld einiger Künstler: «Das, finde ich, ist das Problem, dass alles hier und jetzt passieren muss, weil man sonst das Gefühl hat, man sei nichts wert.» (fda)