Der Grund: "Mein schwarzer Hintern mag es nicht noch einmal hier rauf schaffen", frotzelte Lee. Auf der Bühne hatte er an versklavte Vorfahren erinnert und dazu aufgerufen, bei den Präsidentschaftswahlen von 2020 "auf der richtigen Seite" der Geschichte zu stehen.

Der 61-Jährige war in der Nacht zum Montag für sein adaptiertes Drehbuch zur Polit-Satire "BlacKkKlansman" ausgezeichnet worden.

Hinter den Kulissen erinnerte Lee auch an rechtsextreme Ausschreitungen in der US-Stadt Charlottesville im Jahr 2017. US-Präsident Donald Trump habe damals Neo-Nazis, Ultrarechte und den rassistischen Ku-Klux-Klan nicht eindeutig verurteilt, sagte der Regisseur. Sein Film werde auf der "richtigen Seite" der Geschichte Bestand haben, meinte der Regisseur.