Klassische Musik

Teo Gheorghiu wünscht sich mehr Kunst in der Schule

Theo Gheorgiu wurde als Sohn rumänischer Eltern im Zürcher Oberland geboren. Mit 19 Jahren war sich unsicher, ob er wirklich Musiker werden wolle; heute träumt er von einer Weltkarriere als Pianist. (Archiv)

Theo Gheorgiu wurde als Sohn rumänischer Eltern im Zürcher Oberland geboren. Mit 19 Jahren war sich unsicher, ob er wirklich Musiker werden wolle; heute träumt er von einer Weltkarriere als Pianist. (Archiv)

Teo Gheorghiu sass mit fünf Jahren zum ersten Mal an einem Klavier, mit zwölf spielte er im Film «Vitus» einen hochbegabtes Kind und mit 19 wurde er unsicher, ob er wirklich Musiker werden wolle.

Der heute 26-Jährige kritisiert, dass klassische Musik in der Schule zu wenig gefördert werde. "In den Schulen gibt es immer weniger Unterstützung für klassische Musik, genauso wie für die Kunst im Allgemeinen. Die immer knapper werdenden Budgets sind einer der grössten Feinde für mich als Musiker", sagt Gheorghiu, der auf eine Weltkarriere als Pianist hofft, gegenüber Bluewin.ch.

Darüber hinaus gibt Gheorghiu zu, dass Zürich seiner Energie und seiner Seele momentan nicht gut tue. Der im Zürcher Oberland Geborene mutmasst: "Mein aktueller Tatendrang und meine Geschichte mit der Stadt passen nicht zusammen." Den seit seinem 9. Lebensjahr war er nur während der Ferien in der Stadt. "Das heisst, ich befand mich meistens in einer mental unproduktiven Verfassung, wenn ich Zürich besuchte."

Im Gegensatz dazu steht für ihn London. Dort besuchte er schon als 9-Jähriger die Purcell School, ein Internat für musikalisch hochbegabte Kinder.

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