Gerichtsurteil

Til Schweiger gewinnt Streit um Facebook-Eintrag

Til Schweigers politische Einstellung hat einer Frau aus dem Saarland nicht gepasst, worauf diese ihn via Facebook kritisierte. Die Retourkutsche des Schauspielers folgte prompt, das Ganze endete vor Gericht. Nun hat dieses zugunsten Schweigers entschieden. (Archivbild)

Til Schweigers politische Einstellung hat einer Frau aus dem Saarland nicht gepasst, worauf diese ihn via Facebook kritisierte. Die Retourkutsche des Schauspielers folgte prompt, das Ganze endete vor Gericht. Nun hat dieses zugunsten Schweigers entschieden. (Archivbild)

Der deutsche Schauspieler Til Schweiger hat den Streit um einen Facebook-Eintrag vor dem Gericht Saarbrücken gegen eine Kritikerin gewonnen. Der Richter wies den Antrag der 58-Jährigen, einen Post zu löschen, am Donnerstag ab.

Die Klägerin muss zudem die Kosten des Verfahrens tragen. Schweiger hatte Ende September eine private Nachricht der Frau auf seiner Facebook-Seite mitsamt deren Namen und Porträtfoto veröffentlicht. Die Frau sah darin ihr Persönlichkeitsrecht verletzt.

Sie hatte Schweiger in dem Text gefragt, ob er nun Deutschland verlassen werde, wie er es laut Gerüchten vor der Wahl im Fall eines Einzugs der AfD in den Bundestag angekündigt habe. Zudem ging sie ihn an: "Ihr Demokratieverständnis und Ihr Wortschatz widern mich an." Der Schauspieler antwortete ihr darauf "hey schnuffi...! date!? nur wir beide!?" und veröffentlichte das auf seiner Seite.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1