Er muss dabei nicht abschalten oder etwas kompensieren. "Im Gegenteil, ich nutze die Zeit, denke nach, telefoniere oder bringe Pendenzen ins Reine", sagt der 40-Jährige der "Schweizer Illustrierten".

Und weil der "Über Stock und Stein"-Moderator des Schweizer Fernsehens für seine Sendung schon rund tausend Kilometer zu Fuss zurückgelegt hat, kennt er sich auch bestens aus in der Schweizer Wanderszene. Der Bristen im Kanton Uri ist sein Lieblingsberg, "wie von Kinderhand gemalt sieht er aus", sagt Hartmann, und grüsst freundlich entgegenkommende Gesinnungsgenossen.

"In den Bergen sind sowieso alle gesellig - und ich mag das." Daher müsse er sich auch nicht verstellen, sei gerne freundlich. Eben so, wie man ihn aus seinen Sendungen kennt.

Eines aber haben die TV-Zuschauer bislang noch nicht gesehen: Die blanken Beine des Zugers. "Ich habe meine Schenkel in diesem Sommer zum ersten Mal rasiert, weil ich ein richtiger Gümmeler geworden bin", gesteht Hartmann. Und ungeschoren steige eben niemand aufs Rennvelo. Auch wenn ihm die neue Beinfrisur auch nicht so recht gefalle.