"Es war unangebracht und unverzeihlich. Ich habe eine Linie überschritten, und ich bereue es zutiefst", sagte Bee, die jahrelang zum Team der "Daily Show" gehörte, am Donnerstag (Ortszeit) via Twitter. Auch der Sender TBS entschuldigte sich über den Kurznachrichtendienst. Trotz Kritik an Bee deutete zunächst nichts auf eine Kündigung hin.

Zwar wurde der Kraftausdruck während der Sendung am Mittwoch durch einen Piepton ersetzt, online aber wurde er veröffentlicht. Bee hatte Trump in der Sendung aufgefordert, gegen die Immigrationspolitik ihres Vaters vorzugehen. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Sanders, nannte Bees Sprache "abscheulich und bösartig" und "ungeeignet" fürs Fernsehen.

Nach einem rassistischen Twitter-Kommentar hatte erst in dieser Woche der TV-Sender ABC die neuaufgelegte Show von US-Komikerin Roseanne Barr (65) abgesetzt. Barr hatte die Afro-Amerikanerin und frühere Beraterin von Ex-US-Präsident Barack Obama, Valerie Jarrett, als "Baby der Muslimbruderschaft und des Planets der Affen" beleidigt. Auch Barr hatte sich öffentlich entschuldigt.