Neue Serie

«Wilder»-Kommissarin: Sarah Spale hat beim Schiessen kein Blut geleckt

Umfangreiche Rollenvorbereitung: In der neuen Krimiserie "Wilder" spielt die Baslerin Sarah Spale eine Kommissarin, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. (SRF)

Umfangreiche Rollenvorbereitung: In der neuen Krimiserie "Wilder" spielt die Baslerin Sarah Spale eine Kommissarin, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. (SRF)

Für ihre Rolle als Rosa Wilder in der sechsteiligen SRF-Krimiserie «Wilder» musste die Basler Schauspielerin Sarah Spale ("Nachtzug nach Lissabon") unter anderem Berndeutsch lernen. «Die Berner singen mehr als wir Basler - so kam es mir beim Lernen jedenfalls vor.»

Um sich auch körperlich, mental und inhaltlich fit für die Dreharbeiten zu machen, besuchte die 1980 geborene Schauspielerin neben dem Dialektcoaching ein Krafttraining und fuhr mit der Basler Polizei mit. "Ich ging sogar in einen Schiesskeller, damit ich - wenn ich schon eine Waffe auf mir trage - auch weiss, was das für ein Gefühl ist", sagte Spale der Schweizerischen Depeschenagentur sda. So spannend die Erfahrung auch gewesen sei, das Schiessen werde "sicher nicht zu meinem Hobby".

Als Fernsehzuschauerin mag Sarah Spale Fälle, bei denen man lange im Dunkeln tappt. "Ich geniesse das Eintauchen in einen spannenden Fall." Zumindest theoretisch, denn in Wirklichkeit kommt sie kaum zum Krimi schauen. "Ich arbeite zwei Tage inklusive Abende in einem Jugendzentrum und habe zwei Kinder."

Oder sie steht eben vor der Kamera - in "Wilder" hauptsächlich an der Seite von Marcus Signer ("Der Goalie bin ig"), der Kommissar Kägi spielt. "Er ist ein grossartiger Schauspieler", schwärmt die Kollegin.

In ihren Rollen seien sie jedoch ständig angeeckt. Dass die beiden Figuren unterschiedlich mit dem Fall umgehen, habe die Zusammenarbeit allerdings noch interessanter gemacht. "Wilder" läuft ab dem 7. November immer dienstags auf SRF1.

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