Berufswahl

Wortkarger Vater brachte Müller-Drossaart zum Theater

Hanspeter Müller-Drossaart als Philippe Pozzo di Borgo in "Ziemlich beste Freunde" im Casinotheater Winterthur. Wäre sein Vater nicht so schweigsam gewesen, dann wäre Müller-Drossaart vielleicht gar nie Schauspieler geworden. (Pressebild)

Hanspeter Müller-Drossaart als Philippe Pozzo di Borgo in "Ziemlich beste Freunde" im Casinotheater Winterthur. Wäre sein Vater nicht so schweigsam gewesen, dann wäre Müller-Drossaart vielleicht gar nie Schauspieler geworden. (Pressebild)

Hanspeter Müller-Drossaart verdankt seinen Beruf dem Vater: Weil dieser so wortkarg war, flüchtete der Sohn zum Theater. «Dort konnte ich mich ausdrücken». Bei Müller-Drossaarts Sohn Livius herrscht eine andere Logik: Er hat mit elf in «Papa Moll» seine erste Rolle.

Auch die restlichen Mitglieder seiner eigenen Familie seien "komische expressive Seelen", verriet Müller-Drossaart der "Schweizer Illustrierten". Den Beweis liefert sein Handy-Display: Darauf ziehen Frau und Kinder Grimassen.

Hanspeter Müller-Drossaart ist derzeit im Casinotheater Winterthur als querschnittgelähmter Pozzo di Borgo in "Ziemlich beste Freunde" zu sehen. Körperlich keine Herausforderung, möchte man meinen. Aber weit gefehlt: Den elektrischen Rollstuhl mit einem Mundstück zu lenken, sei schwierig. Da komme es schon mal vor, dass er während der Proben genervt aufstehe, sagt er.

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