Vermischtes

Publibike fahren wird teurer – ausser für Vielfahrer

Publibike betreibt seit zwei Jahren vorab in Bern und Zürich ein grosses Netz an Mietvelos.

Publibike betreibt seit zwei Jahren vorab in Bern und Zürich ein grosses Netz an Mietvelos.

Zwei Jahre nach dem Start der grossen Veloverleihsysteme in Bern und Zürich ändert Publibike die Preisstruktur. Wer viel fährt, profitiert weiter von Abos. Spontanausleihen werden mit der neuen Grundtaxe teurer.

(sat) Das neue Tarifmodell für Privatkunden wird laut einer Mitteilung vom Montag am 22. Juni 2020 in Kraft treten. Neu wird es eine Grundtaxe geben, die je nach Velotyp bis 4,50 Franken beträgt. Ab 30 Minuten kostet die Nutzung des Velos oder E-Bikes neu einheitlich 10 Rappen pro Minute. Neu gibt es zudem die Möglichkeit, für Gruppen bis fünf Personen eine Ausleihe zu tätigen. Alle bestehenden Abonnemente bleiben laut Publibike bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit bestehen. Für die schweizweit rund 100 Firmenkunden ändert sich laut dem Tochterunternehmen der Post nichts.

Als Begründung für die Preiserhöhung respektive die Einführung einer Grundgebühr schreibt Publibike, die Einführungsphase des Veloverleihsystems habe gezeigt, dass der Unterhalt der Stationen und Velos sowie die Verteillogisitik sehr kostenintensiv seien. Nun sollen die Einnahmen erhöht werden. Publibike betreibt laut eigenen Angaben schweizweit 490 Stationen mit 5000 Velos. Das grösste Netz betreibt Publibike in Bern, gefolgt von Zürich und Lugano. Laut eigenen Angaben haben bis 130'000 Kundinnen und Kunden den Veloverleih genutzt.

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