Vermischtes

Sexarbeiterin Balthus und Weltwoche können sich nicht einigen – und sehen sich wohl vor Gericht wieder

Der Chefredaktor der Weltwoche Roger Köppel muss die Publikation des Porträts vor Gericht verantworten.

Der Chefredaktor der Weltwoche Roger Köppel muss die Publikation des Porträts vor Gericht verantworten.

Die Vergleichsverhandlungen mit der Weltwoche sind gescheitert. Die Sexarbeiterin und Unternehmerin Salomé Balthus wehrt sich nun mit einer Klage gegen die Publikation eines Porträts in der Weltwoche.

(gb.) «Vergleichsverhandlung gescheitert. Klage geht raus.» Dies teilte Salomé Balthus am Donnerstag auf Twitter mit. Die Gründerin eines Berliner Escort-Services wehrt sich gegen die Publikation eines Porträts , welches anfangs Dezember in der Weltwoche über sie erschienen war.

Das Porträt basiert auf einem Treffen mit dem Journalisten Roman Zeller, in welches Balthus gemäss eigenen Angaben aber nur im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eingewilligt hat und nicht für einen Interviewtermin. Die Weltwoche bestreitet dies.

Laut der NZZ verlangt Balthus nun zusammen mit dem Zürcher Medienanwalt Pablo Bünger eine Publikation des Urteils in der Weltwoche, eine Genugtuung für die Persönlichkeitsverletzung sowie eine Herausgabe des Gewinns, welchen die Weltwoche mit dem Artikel erzielt hat.

Salomé Balthus war im April 2019 in der Talkshow von Roger Schawinski zu Gast.

Salomé Balthus war im April 2019 in der Talkshow von Roger Schawinski zu Gast.

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