Sturm

780'000 Menschen in Indien vor Wirbelsturm in Sicherheit gebracht

Das Satellitenbild der Nasa zeigt den Zyklon "Fani", der sich der indischen Ostküste nähert. Es wird erwartet, dass er am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde nahe der heiligen Stadt Puri auf das indische Festland trifft.

Das Satellitenbild der Nasa zeigt den Zyklon "Fani", der sich der indischen Ostküste nähert. Es wird erwartet, dass er am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde nahe der heiligen Stadt Puri auf das indische Festland trifft.

Indien bereitet sich auf einen mächtigen Wirbelsturm vor. 780'000 Menschen aus dem Bundesstaat Odisha an der Ostküste seien in der Nacht zu Donnerstag an «sicherere Orte» gebracht worden, sagte ein Vertreter des Katastrophenschutzes der Nachrichtenagentur AFP.

Die Evakuierungen dauerten demnach an. Nach Angaben des indischen Wetterdienstes wird erwartet, dass Zyklon "Fani" am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde nahe der heiligen Stadt Puri auf das indische Festland trifft.

In Schulen und Regierungsgebäuden wurden rund tausend Notunterkünfte für mehr als eine Millionen Menschen eingerichtet. Am Donnerstag zog "Fani" über dem Golf von Bengalen in Richtung Westen, ungefähr 450 Kilometer von der indischen Ostküste entfernt. Berichten zufolge könnte es der grösste Sturm der vergangenen 20 Jahre in Ostindien sein.

Indiens Wetterdienst warnte davor, dass die enormen Windgeschwindigkeiten des Zyklons Bäume ausreissen und Häuser zerstören könnten. Auch Überschwemmungen seien in einigen Gegenden möglich.

Zwischen April und Dezember werden der Osten und der Südosten Indiens regelmässig von Stürmen getroffen. Im Dezember 2017 kamen infolge des Zyklons "Ockhi" mehr als 250 Menschen ums Leben. Im Jahr 1999 war ein Zyklon mit bis zu 260 Stundenkilometern über Odisha (damals Orissa) hinweg gezogen. Dabei waren mehr als 10'000 Menschen gestorben.

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