Im Radius liegen unter anderem Spitäler, Bundesbehörden und der Hauptbahnhof. Nach Angaben eines Polizeisprechers handelt es sich dabei etwa um den Bundesnachrichtendienst, das Bundeswehrspital und das Wirtschaftsministerium.

Ob die Gebäude ganz oder teilweise evakuiert werden müssten, sei aber noch unklar. Derzeit liefen die Besprechungen zwischen Polizei, Feuerwehr und den anderen beteiligten Institutionen.

Inwieweit der Hauptbahnhof betroffen sei, müsse ebenfalls noch mit der Bundespolizei geklärt werden, hiess es. Gesperrt werden müssten aber in jedem Fall zahlreiche Strassen um den Bahnhof.

Auf einer von der Polizei veröffentlichten Karte liegt dieser am unteren südlichen Rand im Sperrkreises. Durch diesen verlaufen ausserdem verschiedene Bahnstrecken für den Nah- und Fernverkehr.

Die alte 500-Kilo-Fliegerbombe war nach Angaben der Polizei bei Bauarbeiten an der Heidestrasse im Bezirk Mitte nördlich des Hauptbahnhofs entdeckt worden. Die betroffenen Bereiche müssten nach jetzigem Stand voraussichtlich ab 9 Uhr am Freitag geräumt werden. Eine unmittelbare Gefahr gehe von dem Sprengkörper nicht aus, erklärten die Beamten. Dessen Zustand sei derzeit "sicher."