Spanien

Asturien-Preis für Spaniens Ärzte und Pfleger

ARCHIV - Das medizinische Personal, das im Corona-Hotspot Spanien seit Monaten die Pandemie bekämpft, erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Eintracht. Foto: Ricardo Rubio/Europa Press/dpa

ARCHIV - Das medizinische Personal, das im Corona-Hotspot Spanien seit Monaten die Pandemie bekämpft, erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Eintracht. Foto: Ricardo Rubio/Europa Press/dpa

Das medizinische Personal, das im Corona-Hotspot Spanien seit Monaten die Pandemie bekämpft, erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Eintracht.

Die Ärzte und Pfleger, die an "vorderster Front" arbeiteten, hätten sich durch "bedingungslosen Einsatz" und "lobenswerte Professionalität und Engagement" ausgezeichnet, begründete die Jury bei der Bekanntgabe der Sieger am Mittwoch in Oviedo (Asturien) ihre Entscheidung. Bei der Behandlung von Covid-19-Kranken hätten sie häufig nicht über die nötige Schutzausrüstung verfügt und die eigene Gesundheit selbstlos aufs Spiel gesetzt.

Mit mehr als 27 000 Toten und rund 240 000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. Die Zahlen werden aber seit Wochen besser. Am Dienstag war am zweiten Tag in Folge kein einziger neuer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet worden.

Die Prinzessin-von-Asturien-Auszeichnungen sind nach der spanischen Thronfolgerin benannt und werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Die weiteren Sieger werden in den nächsten Wochen und Monaten nach und nach bekanntgegeben werden.

Die Preisträger erhalten jeweils 50 000 Euro und die Nachbildung einer Statue von Joan Miró. Die Auszeichnungen werden Ende Oktober von König Felipe VI. in Oviedo, der Hauptstadt der nördlichen Region Asturien, überreicht.

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