"Er spricht und erkennt seine Familie, das ist sehr gut", sagte seine Anwältin Julie Launois-Flacelière am Sonntag. Es sei allerdings zu früh, um über mögliche Folgeschäden nach dem schweren Angriff zu sprechen.

Der Jugendliche war Mitte Juni in einem schweren Fall von Selbstjustiz von rund einem dutzend Anwohner in einem sozialen Brennpunktviertel im Norden von Paris fast totgeprügelt worden.

Nach Angaben der Polizei wurde er aus einem Roma-Lager gewaltsam verschleppt, in einem Keller misshandelt und einige Stunden später bewusstlos in einem Supermarktwagen gefunden. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Nach Angaben aus Justizkreisen war das Opfer wegen Diebstählen polizeibekannt.