Selbstlos

Dank Selfie-Stick: Teenager vor dem Ertrinken gerettet

Die Stimmung wechselte schnell, als Vater und Tochter aufs Meer hinaus getrieben wurden. Die Kamera auf dem Selfie-Stick filmte weiter und dokumentierte die Rettung.

Die Stimmung wechselte schnell, als Vater und Tochter aufs Meer hinaus getrieben wurden. Die Kamera auf dem Selfie-Stick filmte weiter und dokumentierte die Rettung.

Selfie-Sticks dienen der Selbstinszenierung. Doch in dieser Geschichte spielen ein Kamera-Teleskopstab und seine Besitzer eine ganz und gar selbstlose Rolle.

Erst waren sie gross im Kommen, jetzt werden Selfie-Sticks allüberall verteufelt. US-Museen etwa verbieten den Kamera-Stab bereits – zu gefährlich für Kunstwerke und Mitmenschen. Disneyland oder Europapark ziehen nach.

«Es ging so schnell»

Ausgangspunkt der Geschichte ist ein Familienurlaub in Nantucket im US-Bundesstaat Massachusetts. Erynn Johns und ihr Vater planschen im Wasser, die Tochter hat eine Kamera auf einen Selfie-Stick montiert und filmt die unbeschwerten Szenen. 

Doch dann wechselt die Stimmung schnell. Vater und Tochter geraten in einen Brandungsrückstrom, der sie hinaus aufs Meer treibt. «Es ging so schnell», erzählt der Ex-Marine Derrick Johns hinterher.

Die lebensrettende Idee

Bald verlassen die beiden ihre Kräfte. Doch der Vater hat einen lebensrettenden Geistesblitz: Er ergreift den Kamera-Stab, an dessen anderes Ende sich seine Tochter klammert, und kann so verhindern, dass Erynn Johns noch weiter ins Meer hinaus treibt. 

Die beiden schaffen es so weit zurück an den Strand, dass die Mutter ihre Tochter aus den Fluten ziehen kann, wie CNN berichtet.

Schliesslich eilten Rettungsschwimmer herbei und retteten auch noch den Vater aus den Fluten.

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