Die 74 Jahre alte Frau war am Dienstag auf einer Wanderung am Piestewa Peak im US-Bundesstaat Arizona, als sie sich eine Kopfverletzung zuzog. Die Rettungskräfte mussten sie per Helikopter aus dem Gelände retten und zu einem Krankenwagen bringen.

Doch was als routinemässige Luftrettung angelegt war, führte zu bizarren Szenen. Whrend die verletzte Frau zum Helikopter hochgezogen wurde, begann der Rettungskorb unkontrolliert zu rotieren.

«Ich kann gar nicht hinsehen»

Weil ein Stabilisierungsseil fehlte, konnten die Retter das Drehen des Korbs nicht stoppen. «Wir müssen sie wieder runterlassen, um das unter Kontrolle zu bringen», ist einer der Rettungskräfte zu hören. Doch die verletzte Seniorin dreht sich immer schneller um die eigene Achse. «Das ist gar nicht gut. Sie ist jetzt bestimmt ohnmächtig. Ich kann gar nicht hinsehen, oh mein Gott.»

Die Crew macht genau das: Langsam wird die Leine länger, der Korb dreht sich langsamer und der Helikopter nimmt Kurs zur Strasse auf, wo der Krankenwagen wartet. Schliesslich können die Retter die Frau an Bord holen. «Gute Arbeit, Jungs!», so der Kommentar.

Die Seniorin ist nach dem zweifachen Schock in ein Traumazentrum gebracht worden. Ausser Schwindel und Übelkeit hatte die turbulente Rettungsaktion glücklicherweise keine schlimmeren Folgen für sie.