Rütschi

Die Rütschi Fluid AG investiert

Bekenntnis zum Werkplatz Brugg: Die Rütschi Fluid AG will ihr Fabrikationsgebäude sanieren. (wal)

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Bekenntnis zum Werkplatz Brugg: Die Rütschi Fluid AG will ihr Fabrikationsgebäude sanieren. (wal)

Die Rütschi Fluid AG befindet sich im Aufwind: Das im Bau von Hightech-Pumpen tätige Unternehmen erfreut sich voller Auftragsbücher. Und jetzt soll das Fabrikationsgebäude einer umfassenden Sanierung unterzogen werden.

Louis Probst

«Wir werden beträchtliche Investitionen in die Gebäude und in die Infrastruktur vornehmen müssen», hatte Ernst Sager, Verwaltungsrat der Rütschi Fluid AG, bei der käuflichen Übernahme der Liegenschaften in Brugg festgestellt. Ernst Sager hatte damals auch erklärt, dass die gesamte Liegenschaft für die Bedürfnisse der Rütschi Fluid AG zu gross sei. Daher sei denkbar, dass bestimmte Teile des ausgedehnten Gebäudekomplexes, die nicht für die Fabrikation benötigt werden, veräussert würden.

Das war vor gut einem Jahr. Inzwischen hat das einstige Wohlfahrtshaus der Pumpenfabrik einen neuen Besitzer gefunden. Es wird durch seinen neuen Besitzer sanft saniert und künftig als Wohnhaus und als Architekturbüro umgenutzt. Verkauft worden ist inzwischen auch der Annexbau, der nordöstlich an den Büroturm anschliesst. Und jetzt liegt auch das Baugesuch der Rütschi Fluid AG für den Umbau und die Sanierung des Fabrikationstraktes auf.

Energetische Sanierung

Das Bauprojekt, das durch Konrad Schafer vom Architekturbüro A4U - dem neuen Besitzer des einstigen Rütschi-Wohlfahrtshauses - erarbeitet worden ist, sieht vor allem eine energetische Sanierung der Gebäudehülle vor. Dabei wird das Flachdach saniert und mit einer Wärmedämmung versehen. Das Gebäude erhält zudem neue Fenster sowie einen neuen Wetter- und Sonnenschutz. Im Fabrikationstrakt werden ein neues Grossraumbüro sowie ein Mehrzweckraum und die erforderlichen sanitären Einrichtungen geschaffen. Bedingt durch die Fabrikationsabläufe werden zudem einzelne Maschinen innerhalb des Gebäudes an neue Standorte verschoben, und es werden mobile Trennwände eingebaut.

Schliesslich werden entlang des Dammweges 22 neue Parkplätze erstellt die mit Sickerbelägen versehen werden.

Das Investitionsvolumen für das Umbau- und Sanierungsprojekt wird mit 780 000 Franken angegeben.

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