Eddy Schambron

In den vergangenen Monaten haben die Luzerner Architekten Jäger/Egli AG und die Baukommission das Projekt der Stiftung Aettenbühl überarbeitet und optimiert. Es umfasst heute 16 Zweieinhalb- und zwei Dreieinhalbzimmerwohnungen sowie zusätzliche Räume und einige Büros. Die Baukommission hat im Auftrag der Stiftung auch mit den Besitzern der Nachbarparzellen Gespräche geführt und ihre Anliegen berücksichtigt. Die Baueingabe konnte gegenüber dem ursprünglichen Terminplan rund fünf Wochen früher erfolgen.

Inzwischen hat der Stiftungsrat die Finanzierung geregelt; die Zahlen sind allerdings noch nicht öffentlich gemacht worden. «Neben Eigenmitteln der Stiftung steht je ein Darlehen der katholischen Kirchgemeinde und der Einwohnergemeinde Sins zur Verfügung», hält Alfons Croci für die Baukommission fest.
Die Alterswohnungen sind als eigene Geschäftseinheit innerhalb der
Stiftung geplant.

Das Zentrum Aettenbühl bleibt weiter unverändert und funktioniert selbstständig. Wohnungsmieterinnen und -mieter sollen aber auch von den Angeboten des Zentrums gegen Bezahlung Gebrauch machen können.

Zentrum besteht seit 15 Jahren

Das Zentrum Aettenbühl besteht seit 15 Jahren und wurde 10 Jahre lang durch die Betriebskommission im Auftrag der Trägergemeinden geführt. Vor fünf Jahren hat die Gemeindeversammlung Sins auf Antrag des Gemeinderates beschlossen, den Betrieb einer Stiftung zu übertragen. Im November beschlossen 2008 beschlossen die Sinserinnen und Sinser, das Zentrum, konkret die Gebäulichkeiten, im Baurecht in das Eigentum der Stiftung zu überführen. Damit räumt die Gemeinde der Stiftung ein selbstständiges unentgeltliches Baurecht auf der gesamten Parzelle ein. Schon beim Bau des heutigen Altersheimes bestand die Absicht, auf dem Areal Alterswohnungen zu errichten.