Mit Adleraugen

Greifvogel mit Kamera eingefangen – doch dann greift dieser zu

Er wollte einen Greif-Vogel filmen – doch dann ergriff der Adler die Kamera

Der Adler holte sich den Lachs – und die Kamera.

Einen Weisskopfseeadler aus der Nähe filmen. Mit diesem spektakulären Vorhaben, einer GoPro-Kamera und einigen Happen Fisch zog Matt Beedle in die Wildnis Alaskas aus. Das spektakuläre Video machte dann allerdings der Raubvogel selbst.

Einem Weisskopfseeadler mit der Kamera ganz nahe kommen – das war Matt Beedles Idee. Wie kein anderes Tier steht der nordamerikanische Greifvogel in den USA für Freiheit und Patriotismus.

Beedle hatte die Idee just nach seinem Znacht in seinem Elternhaus in Alaska. Und so war ihm auch gleich klar, wie das gehen sollte: Er wollte einen Raubvogel mit den Lachs-Resten anlocken.

Er kam, sah und flog davon

Damit zog er also los in die Sümpfe, die das Haus seiner Eltern umgeben. Ein Fischstück legte er auf einen Baumstumpf, die Kamera befestigte er davor. 

Und siehe da: der Vogel kam. Er holte sich erst den Lachs – und dann die Kamera. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der grosse Raubvogel nimmt den Betrachter in seinen Klauen mit in seine Welt. Eine Welt aus Adleraugen. 

Aus den Ästen geschüttelt

Damit aus dem Raubzug aber wirklich ein Video wurde, haben Matt und sein Vater lange nach der GoPro suchen müssen. 

Sie konnten zwar den Baum ausmachen, auf den sich der Adler gesetzt hatte, wurden aber am gleichen Abend nicht mehr fündig. Erst am nächsten Morgen konnte Matt auf die Tanne klettern und die Kamera aus ihren Ästen schütteln. 

Passiert ist der tierische Videodreh bereits im Mai vor zwei Jahren, jetzt hat der Kamerahersteller GoPro das Video zusammen mit der Geschichte dazu im Rahmen der «GoPro Awards» veröffentlicht. (smo)

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