Annemarie Pelikan

Das Projekt sieht zweigeschossige Baukuben von rund 10 mal 8 Metern vor. Ohne Keller, mit Flachdach und Aussenraum. Bei der vorgesehenen Bebauungsdichte sei auf eine sorgfältige Gliederung der Aussenräume geachtet und die Anzahl der Häuser zugunsten von deren Grosszügigkeit leicht reduziert worden, steht im Baugesuch.

Zwar sei die trapezförmige Parzelle nicht unbedingt optimal, doch man habe sich mit den Rahmenbedingungen - Gefälle gegen Nordwesten und die angrenzende Kantonsstrasse - auseinandergesetzt und mit der schachbrettartigen Anordnung und sorgfältig gefassten Aussenräumen eine Siedlung mit spannendem Raumgefüge ausgearbeitet.

Angepasst an das Areal stehen die Häuser in Reihen, erst fünf, dann vier, dann drei und schliesslich zweimal zwei, stets durch den auf einer Seite offenen Unterstand miteinander verbunden. Die Kuben sind schlicht und kostengünstig gehalten, das Flachdach wird bepflanzt, die Fassaden sind einfach und zweckmässig. Deren Farbe sei noch zu bestimmen, heisst es im Projektbeschrieb.

«Die fehlende Unterkellerung wird durch die vielfältig nutzbaren Abstellplätze kompensiert», so Gutachter und Architekt Daniel Zehnder aus Oberrohrdorf. Die Anordnung der Baukuben wie die Mauern entlang der Strasse schützten die Häuser vor den zu erwartenden Immissionen der Kantonsstrasse.

Die gemeinsame Heizanlage mit zentraler Wärmepumpe über Erdsonden biete eine effiziente, nachhaltige Lösung. «Die Siedlung wird sich trotz ihrem ungewohnten Erscheinungsbild gut in die Geländeflanke des Quartiers einpassen», so Zehnder. Das Projekt sei ein interessanter Vorschlag für verdichtetes Bauen.

Erarbeitet wurde es vom Architekturbüro Gut & Schoep in Zürich. Moser Domicilien AG und Spycher Immobilen AG Baden vertreten das Konsortium Rankacker. Das Baugesuch liegt noch bis zum 15. April auf der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf.