Photovoltaik

im Fricktal: Klug investiert ist halb gewonnen

Strom vom Werkhofdach für 10 Haushaltungen

Strom vom Werkhofdach für 10 Haushaltungen

Die Stadt Gipf-Oberfrick setzt auf Ökostrom und wird dafür belohnt: 24 500 Franken kommt in die Gemeindekasse.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Werkhofs in Gipf-Oberfrick – auf 300000 Franken kam die Anlage zu stehen, die 147 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 192 Quadratmetern enthält – hat im Jahr 2009 zuverlässig Strom produziert. Dank den vielen Sonnenstunden, die voriges Jahr überdurchschnittlich waren, hat die Anlage mehr Strom erzeugt als erwartet.

Insgesamt 37365 Kilowattstunden (kWh) konnte die Solaranlage in das Stromnetz einspeisen. Das entspricht einem Jahresverbrauch von rund zehn Haushaltungen. Im August produzierte die Anlage die höchste Strommenge mit knapp 5000 kWh. Im Dezember war der tiefste Ertrag zu verzeichnen, trotzdem immer noch rund 800 kWh. Für den produzierten Strom erhält die Gemeinde einen Vergütungsbeitrag von 24500 Franken.

Auf dem Weg zur Energiestadt

Gipf-Oberfrick soll Energiestadt werden. Nach Angaben des Gemeinderats wird in einem ersten Schritt eine Bestandesaufnahme vorgenommen. Dafür muss umfangreiches Zahlenmaterial eruiert werden.

Für den Zertifizierungsprozess sind rund 90 konkrete Fragen zum Energiehaushalt der Gemeinde zu beantworten. Der Gemeinderat hat dafür eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Energie- und Umweltkommission sowie der Verwaltung und der Dienste, eingesetzt. Bis im Herbst dieses Jahres werden die Vorarbeiten abgeschlossen sein. Dann steht fest, ob Gipf-Oberfrick die Voraussetzungen für das Label Energiestadt erfüllt, mit dem bis Ende 2009 hierzulande 198 Gemeinden ausgezeichnet wurden. (az)

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