Es sind 210 Kilometer, die für manchen Teilnehmer eine Eishölle bedeuten können. Denn im Eis des Baikalsee, ein uralter, riesiger See in Sibirien, hat es immer wieder Löcher, obwohl es im Februar sehr kalt und das Eis relativ gut ist. 

Das Rennen ist für alle Sportler eine riesige Herausforderung. Wer mitmacht, muss top vorbereitet sein. Egal ob man das Rennen auf Skis, mit dem Fahrrad, oder auf Schlittschuhen bestreitet. 

Falls ein Teilnehmer fällt, sich verletzt oder gar droht, im Eis einzubrechen, muss er eine spezielle orange Rauchgranate zünden, damit das Notfallteam ihn schnell findet. Alle zehn Kilometer kontrollieren die Veranstalter, ob alle Teilnehmer den Checkpoint passieren.

«Dieses Rennen ist extrem. Das ist nicht nur blosses Gerede», sagt Aleksandr Tokarev. (kob)