China

Mindestens vier Tote bei Einsturz von Hotel im Osten Chinas

Vom fünfstöckigen Hotel in der Stadt Quanzhou blieben nach dem Einsturz nur noch Trümmer übrig.

Vom fünfstöckigen Hotel in der Stadt Quanzhou blieben nach dem Einsturz nur noch Trümmer übrig.

Beim Einsturz eines Hotels im Osten Chinas, das wegen der Coronavirus-Epidemie als Quarantäne-Unterkunft genutzt wurde, sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte konnten 38 Überlebende bergen, von denen allerdings fünf in Lebensgefahr schwebten.

Die Leichen von vier Menschen seien aus den Trümmern des Hotels "Xinjia" in der Stadt Quanzhou geborgen worden, teilte das chinesische Katastrophenschutzministerium am Sonntag mit. Insgesamt 71 Menschen seien unter den Trümmern des Hotels verschüttet worden, führte das Ministerium aus. Zunächst hatten Staatsmedien berichtet, dass von insgesamt 67 Verschütteten 48 gerettet worden seien.

Das 80-Zimmer-Hotel in der östlichen Provinz Fujian war vor zwei Jahren errichtet worden. Es wurde laut staatlichen Medienberichten erst kürzlich in eine Quarantäne-Unterkunft für Menschen umgewandelt, die Kontakt zu Coronavirus-Patienten hatten.

Auf Aufnahmen im Internet-Netzwerk Weibo war zu sehen, dass die Mauern des Hotels komplett weggebrochen waren. Nur noch das Stahlgerüst war zu sehen. Mehrere Verletzte wurden von Ambulanzen abtransportiert. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua waren rund tausend Einsatzkräfte vor Ort.

In China stürzen wegen schlechter Materialqualität und nicht sachgemässer Bauweise immer wieder Gebäude ein.

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